In einem der ältesten neoklassizistischen Häuser der östlichen Pfaffen-teichseite befindet sich das "Restaurant Friedrich`s". Für viele Schweriner und Touristen wird die "Kücken-Stiftung" bei den Stadtrundgängen durch die Stadtführer erklärt und auf den bekannten Schweriner Komponisten Friedrich Wilhelm Kücken, ein Meister des romantischen Liedes hingewiesen. Friedrich Wilhelm Kücken wurde am 26. November 1810 als jüngster Sohn von sieben Geschwiaterkindern und Sohn des letzten Bleckeder Scharfrichters Jacob Andreas Kücken in Kleinburg geboren. In der Familie wurde schon ger musiziert, so konnte schon in frühester Jugend das musikalische Talent des Knaben geweckt werden. Die musikalischen Wege führten ihn durch viele europäische Städte. 1861 kehrte er in die Stadt seiner ersten Erfolge, nach Schwerin, zurück.  
 
 
  Dort verbrachte er seinen Lebensabend und widmete er sich seinem freien Schaffen. Mit 51 erwarb er das heute als "Kücken-Haus" bekannte Gebäude und gründete eine Stiftung, die bis 1939 jungen, musikalisch talentierten Menschen ein Stipendium gewährte. Zu seinen wohl bekanntesten Liedern gehören unter anderem: "Ach, wie ist`s möglich dann" und "Wer will unter die Soldaten". Das Jahr 1841 führte Friedrich Wilhelm Kücken nach Wien, wo er bei Sechter zwei Jahre Kompositionslehre Kontrapunkt und Fuge studierte und mehrere volkstümliche Chorwerke komponierte, die sehr beliebt wurden. Am 03.April.1882 starb Kücken in Schwerin. Die 1885 enthüllte Marmorbüste des Schweriner Bildhauers Ludwig Brunow vor seinem Wohnhaus erinnert an die bekannten Musiker.